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Lernunterstützung für neu migrierte Kinder und Jugendliche

Das Projekt „Qadir:a“ bietet Bildungsunterstützung für arabischsprachige Kinder und Jugendliche, damit sie das Berliner Bildungssystem erfolgreich durchlaufen können.

Neben dem Mentoring in verschiedenen Schulfächern bietet das Projekt auch Sozial- und Bildungsberatung und somit einen ganzheitlichen Ansatz zur Unterstützung neu migrierter Kinder und Jugendlicher, der sowohl ihre pädagogischen als auch ihre emotionalen und sozialen Bedürfnisse berücksichtigt und zur Chancengleichheit in der Bildung beiträgt. 

Die Umsetzung von „Qadir:a“ baut auf mehreren Säulen auf:

  • Individuelle Lernunterstützung: Gemeinsam finden wir heraus, welche Bedarfe die Kinder haben und erstellen einen gemeinsamen Lernplan.  Danach beginnt das wöchentliche Mentoring.
  • Einsatz von Muttersprachler:innen: Eine Besonderheit dieses Ansatzes ist, dass die meisten Mentor:innen selbst einen Migrationshintergrund haben. Sie sind entweder migrierte Lehrkräfte, akademisch gebildete Muttersprachler:innen oder Oberschüler:innen mit eigener Fluchterfahrung, was eine vertraute Lernumgebung schafft und kulturelle und sprachliche Barrieren umgeht. 
  • Stetige Weiterbildung der eingesetzten Mentor*innen: „Qadir:a“ investiert in die kontinuierliche Schulung seines Teams zu erziehungs- und bildungsrelevanten Themen, wobei Schwerpunkte in den Bereichen Alphabetisierung (insbesondere Erstalphabetisierung von älteren Kindern und Jugendlichen), Traumata und deren Auswirkungen auf die Lern- und Konzentrationsfähigkeit sowie auf gelingender Mehrsprachigkeit liegen.
  • Elternschulungen: Zweisprachige Elternseminare sorgen dafür, dass die Eltern nicht nur das Berliner Schulsystem verstehen, sondern auch, wie Lernen sich grundsätzlich vom Lernen im Heimatland unterscheidet (Kein Auswendiglernen; hohe Selbständigkeit der Schüler:innen etc.). Zusätzlich werden neben den Mentor:innen auch die Eltern in den Themen Traumafolgen und Mehrsprachigkeit weitergebildet und ermutigt, mit den Lehrkräften in der Schule in den Austausch über die Lernfortschritte ihrer Kinder zu treten.
  • Bildungsberatung: Bei Fragen zu Wegen durch das Berliner Bildungssystem, zum angestrebten Schulabschluss und bei Problemen mit der Schule steht unsere Bildungsberatung zur Verfügung.
    Tanja Kleeh tanja.kleeh@backontrackev.org / 0159 048 650 57
  • Sozialberatung: Bei Fragen zu Motivation, Problemen im Elternhaus und emotionalen Problemen steht unsere Sozialberatung zur Verfügung.
    Noor Flihan noor.flihan@backontrackev.org / 0173- 6617480
  • Wöchentliche Aktivitäten zum spielerischen Spracherwerb: Für Kinder und Jugendliche, die noch viel Unterstützung bei Deutschlernen brauchen, bieten wir regelmäßig Aktivitäten an, bei denen sie nebenbei ihre Sprache weiterentwickeln können, wie z. B. Kochabende, Spieleabende und Ausflüge.
  • Kontakt: niovi.florou@backontrackev.org Tel: 0155 61346847
  • Ihr möchtet euch in einem Sportverein oder in einer Musikschule anmelden? Ihr möchtet Schwimmen lernen oder euch zum/zur Rettungsschwimmer*in ausbilden lassen? Ihr möchtet ein anderes kreatives Talent weiterentwickeln oder interessiert euch für Computerkurse?
  • Unser Freizeitkoordinator Sam Alkhoury sucht Angebote, die zu euch passen, und vermittelt und begleitet euch dorthin.
  • Kontakt: samalkhoury@backontrackev.org; Tel.: 0176 55292861

Das Projekt hat im April 2024 begonnen und endet im April 2027.

Finanziert wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung des Landes Berlin (SenASGIVA) und kofinanziert aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union (AMIF)

Qadira-Flyer_Deutsch.pdf
Qadira-Aktivitaten-Flyer_Deutsch.pdf
Qadira-Flyer-Arabisch.pdf
Qadira-Aktivitaten_Flyer_Arabisch.pdf

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Jugend aktiv in Bildung und Beruf – Ja!BB

Mit unserem Ja!BB-Programm können wir seit August 2023 wieder geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 27 Jahren unterstützen, die einen Schulabschluss machen wollen,Hilfe in der Qualifikationsphase der 11. Klasse oder in der Berufsschule brauchen.

Das Angebot richtet sich insbesondere an arabischsprachige oder Farsi/Dari-sprachige Jugendliche. Aber auch wenn ihr andere Sprachen sprecht, seid ihr uns herzlich willkommen!

Unsere Sozialarbeiterin Noor und unsere Bildungsberaterin Polina überlegen mit euch gemeinsam, wie ihr am besten ans Ziel kommt.

Unterstützt werdet ihr von Mentor*innen, die eure Muttersprache sprechen.

Zusätzlich wollen wir auch eure Mitschüler*innen mit an Bord holen. Sie können euch als Buddies beim Lernen begleiten. Bringt sie einfach mit und wir überlegen gemeinsam, wie sie euch am besten unterstützen können.

Wenn ihr interessiert seid, meldet euch bei 

Noor Flihan
Tel.: 0173 6617480 (Signal/SMS/Anruf)
noor.flihan@backontrackev.org

Wenn ihr als Lehrkräfte oder Schulen interessiert seid, Buddyteams in euren Klassen zu initiieren, dann meldet euch bei
Tanja Kleeh
Tel.: 0159 048 650 57
 tanja.kleeh@backontrackev.org


Möglich wurde das Programm durch eine Finanzierung der Lotto-Stiftung und Unterstützung der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales,Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Mehr Informationen findet ihr auf den Flyern:

Flyer deutsch
Flyer arabisch
Flyer farsi
Flyer Buddies

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Wir machen migrierte Eltern fit für die Schule

Seit dem 01.04.2023 ist Back on Track e.V. Kooperationspartner im PartEl-Projekt des Bundeselternnetzwerks der Migrantenvereine für Bildung und Teilhabe – bbt.

PartEl steht für Partizipation von Eltern aus Drittstaaten in Elterngremien und fördert die Kompetenzen von Eltern, um Chancengleichheit und Teilhabe für ihre Kinder im deutschen Bildungssystem zu erreichen.

Das bbt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Eltern aus Drittstaaten mit Einwanderungsgeschichte zu ermutigen und zu befähigen, sich in Elterngremien an Schulen zu engagieren. Für uns schließt das wunderbar an unser PARENTable-Projekt an. Wir freuen uns darauf, in den nächsten drei Jahren als Regionalstelle Berlin Eltern für die Gremienarbeit in Schulen fit zu machen!
Finanziert wird das Projekt vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF).

Sie möchten als Eltern an dem Projekt teilnehmen? Sie kennen Eltern, für die das interessant sein könnte? Sie möchten als Elterngremium Eltern aus Drittstaaten zur Mitarbeit ermutigen?
Melden Sie sich gern unter regionalstelle-berlin@bundeselternnetzwerk.de

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Migrierte Lehrkräfte

Mit den Projekten SMS – Stark macht stärker und BAB – Bereit für Arbeit im Bildungsbereich haben wir von 2019 bis 2022 arabischsprachige Lehrkräfte weitergebildet

Ziel:

  • Einstieg in das deutsche Schulsystem oder
  • in eine Tätigkeit im Bereich Bildung und Erziehung
  • Ehrenamtliche Tätigkeit als Mentor*in für migrierte Kinder

Gefördert wurden beide Projekte aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) und des Landes Berlin und unterstützt durch die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales sowie kofinanziert von der Stiftung Pfefferwerk. SMS wurde zudem in Kooperation mit „Die Wille gGmbH“ umgesetzt.

So konnten sich die Lehrkräfte mit dem deutschen Bildungssystem, mit Lehrmethoden und pädagogischen Konzepten beschäftigen, um danach ein einmonatiges Praktikum in einer Berliner Schule zu absolvieren.

Innerhalb der Weiterbildung lernten die TeilnehmerInnen auch die vielfältigen Möglichkeiten für einen Einstieg in das Berufsfeld kennen.

Viele Teilnehmerinn waren schon vorher ehrenamtlich im Bildungsbereich engagiert. Sie sollten in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Mentorinnen gestärkt und so ermutigt werden, auch auf dem Arbeitsmarkt wieder an ihre berufliche Erfahrung anzuknüpfen.

Inhalte der Weiterbildung

  • Das Bildungssystem in Deutschland (42 Stunden)
  • Ehrenamtsarbeit und Arbeitsmarkt (18 Stunden)
  • Pädagogische Tätigkeitsfelder (42 Stunden)
  • Mehrsprachigkeit (30 Stunden)
  • Selbstorganisiertes Lernen (SOL) (72 Stunden)
  • Kinderrechte / Kinderschutz (30 Stunden)
  • Gewaltfreie Kommunikation – GFK (30 Stunden)
  • Umgang mit traumatisierten Kindern (42 Stunden)
  • Sprachkompetenz für pädagogische Berufe (96 Stunden)
  • Bewerbungstraining / Praktikumsvorbereitung (48 h)
  • Deutsch als Zweitsprache (Telc-Prüfungsvorbereitung) (DaZ) (252 h)
  • Praktikum (160 Stunden)
  • Reflexionsworkshop / Beratungsgespräche (48 Stunden)
  • Anerkennung/ Vermittlungsunterstützung (66 Stunden)
  • Lernwerkstatt/ Integrierte Medienkompetenz (262 Stunden)


Auf dem Foto seht ihr eine unserer Absolventinnen im Praktikum.


Mehr Informationen zum Projekt findet ihr in unserer Projektbroschüre.
Eine Neuauflage des Projekts ist geplant. In unserem Newsletter werden wir über den Stand der Planungen berichten.

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Großen Anteil an der Qualifizierung und Weiterentwicklung unseres Konzepts hat die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd. Gemeinsam haben wir das Erasmus+ Projekt Enable entwickelt, mit dem wir unseren Mentorinnen und ihren Kolleginnen von Partnerprojekten in Schweden, Italien und der Türkei das Konzept des selbstorganisierten Lernens und traumasensibles Arbeiten vermitteln konnten. Das Nachfolgeprojekt PARENTable brachte Eltern und schulische Akteure ins Gespräch über Identität, Mehrsprachigkeit, Antidiskriminierung und erfolgreiche Kommunikation. Beide Projekte wurden ausgezeichnet. Ein Nachfolgeprojekt, dass sich diesmal an Lehrkräfte richten soll, ist für 2027 geplant.